Hi, ich bin Toby.
Sechs Jakobswege. Ein Leben voller Abenteuer. Dein Guide für das echte Pilger-Erlebnis.
Manche Menschen entdecken die Reiselust erst spät – bei mir war sie schon immer da. Solange ich denken kann, ist die Welt mein Zuhause. Es begann ganz klassisch in der Kindheit beim Campen mit meinen Eltern oder bei Urlauben in Tunesien und der Türkei. Doch schnell merkte ich: Die vorgefertigten Wege und All-Inclusive-Resorts sind mir zu eng. Ich wollte das echte, ungefilterte Abenteuer.
Mit 18 Jahren packte ich das Auto für meinen ersten Roadtrip durch Italien. Nach dem Abitur zog es mich nach Bulgarien, und es folgten intensive Jahre in Slowenien, wo ich beim Kajakfahren, Canyoning und Wandern in den Julischen Alpen meine Grenzen austestete.
Der absolute Wendepunkt kam 2014: Statt einer gemütlichen Karibik-Pauschalreise entschied ich mich für das kalte Wasser – ein kompletter Backpacking-Trip durch Kuba. Ohne Guide, ohne feste Planung, nur ich und mein Rucksack. Diese intensive Erfahrung auf eigene Faust hat mir gezeigt, wie viel Freiheit darin liegt, sich einfach treiben zu lassen.
Ein Jahr später, 2015, war ich bereit für die nächste Stufe dieser Evolution. Ich war 27 Jahre alt und schnürte zum ersten Mal die Stiefel für ein ganz neues Abenteuer: Den Camino del Norte. Die raue Küste Nordspaniens infizierte mich endgültig mit dem Pilgervirus.
Mein Weg:
Vom Weltenbummler zum Weitwanderer
Die Sehnsucht nach der Ferne ließ mich nicht mehr los, und so weitete ich meinen Horizont weit über die Grenzen Europas aus.
2016 & 2017 | Abenteuer & Volunteering in Malaysia:
Nach einer ersten individuellen Rundreise im Jahr 2016 kehrte ich im Januar 2017 nach Malaysia zurück – dieses Mal als Volunteer. Ich packte aktiv mit an, um ein Haus für eine einheimische Familie zu bauen. Alles in einem kleinen Fischerdorf zwischen Dschungel und Meer. Eine Erfahrung, die mich Demut und die Kunst des einfachen Lebens lehrte.
2017 – 2018 | Ein Jahr „Down Under“ in Australien:
Direkt von Asien aus flog ich weiter auf den roten Kontinent. Mit einem Working-Holiday-Visum in der Tasche lebte, reiste und arbeitete ich ein ganzes Jahr in Australien. Hier lernte ich, mich in der Fremde komplett selbst zu organisieren und flexibel auf jede Herausforderung zu reagieren. Ob im trockenen Outback wie mein Kindheitsheld Crocodile Dundee oder bei den zahlreichen Wasserfällen des tropischen Regenwaldes.
Die Rückkehr zu den Pfaden Spaniens:
Nach meiner Rückkehr wusste ich endgültig, dass die Welt mein Zuhause ist. Die Jakobswege wurden zu meinem festen Rückzugsort. In den letzten gut elf Jahren bin ich mehrere tausend Kilometer – grob geschätzt weit über 4.000 Kilometer – auf den unterschiedlichsten Wegen gelaufen. Dabei habe ich den überlaufenen Mainstream bewusst gemieden und das raue, ursprüngliche Pilgern gesucht.
2015 | Camino del Norte:
Meine Feuertaufe auf den Klippen Nordspaniens.
2018 | Camino del Norte + Camino Primitivo:
Die harten Höhenmeter durch das kantabrische Gebirge, die mich an meine mentalen Grenzen brachten.
2022 | Vía de la Plata:
Die schier endlose Weite und glühende Hitze auf den alten Römerwegen von Süden nach Norden.
2025 | Die Rückkehr zum Primitivo:
Ein magischer Vergleich, wie sich die Pfade verändert haben und wer ich selbst über die Jahre geworden bin.
2026 | Camino de Madrid + Camino Invierno:
Mein absoluter Geheimtipp. Ein einsamer Weg voller Kontraste zwischen der kastilischen Hochebene und dem mystischen Winterweg in Galicien.
2026 | Camino Inglés:
Der kurze, intensive Weg im Norden Galiciens, um die Seele zwischendurch aufzutanken.
Das Versprechen:
Warum es Wanderlust Jakobswege gibt
Ich habe diese Website und meinen YouTube-Kanal nicht ins Leben gerufen, um dir die nächste weichgespülte Pilger-Romantik zu verkaufen. Davon gibt es im Internet bereits mehr als genug.
Wanderlust Jakobswege ist dein unbestechlicher, ehrlicher Ratgeber mit maximaler Authentizität.
Dieses Inhalts-Imperium wurde geschaffen, um dir das unumstößliche, handfeste Fundament für deinen ganz eigenen Weg zu liefern. Ich möchte, dass du aus meinen Fehlern lernst und von meinen realen Excel-Budgetabrechnungen und biomechanischen Erkenntnissen profitierst, damit deine eigene Pilgerreise zu einem absolut unvergesslichen, selbstbestimmten Lebensabenteuer wird.
Hier gibt es keine religiösen Dogmen und keinen künstlichen Leistungsdruck. Ob du nun im gemütlichen Genuss-Modus kurze, entspannte 17-Kilometer-Etappen gehst, um die historische Kultur der alten Klöster in dich aufzusaugen, oder ob du eher der Typ für Langstrecken bist mit weit über 30 Kilometern am Tag – all das ist deine freie, individuelle Entscheidung. Wichtig ist am Ende des Tages nur eines: Dass du deinen Weg in seiner reinsten Form mit jeder Faser deines Seins genießt – sowohl für dein Auge als auch für deine Seele.
Ich lade dich ein: Lass den Alltag hinter dir, verbanne unnötigen Ballast, öffne dein Herz, vertrau auf deine innere Kraft und finde deine ganz eigene Spur nach Santiago. Du bist bereit für das Abenteuer!
Buen Camino!
Dein Toby
